Insektenschutz als Imker


Meine Erfahrungen mit Bienen

Da ich nun schon seit circa 30 Jahren selbst aktiv als Imkerin tätig bin, kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz zurück blicken. In all den Jahren kam es zu keinen bedrohlichen Zwischenfällen. So harmlos und meist etwas plump Bienen im Flug auf manche Menschen wirken, sie können auch sehr schmerzhaft zu stechen. Ich muss dazu sagen, dass ich während meiner Tätigkeit als Imkerin noch nie gestochen wurden bin. Als kleines Kind ist mir das schon einmal passiert, aber da habe ich mich auch auf eine Biene gesetzt.

Man muss sehr ruhig und bedacht mit den Tieren umgehen und hastige Bewegungen unbedingt vermeiden. Hält man sich an diese simple Regel, kann einem wirklich nichts passieren. Die Tiere spüren instinktiv, wenn man ohne Angst die Bienenstöcke kontrolliert und Waben entnimmt. Dann entsteht beim Bienenvolk auch keine Nervosität und der Drang zur Selbstverteidigung. Bei meinem Hobby verzichte ich auf Bienen- oder allgemein einen Insektenschutz.

Bei mir in der Wohnung sehe ich das ganz anders. Ich habe mir erst kürzlich auf einer Internetseite (http://www.fliegengitter-store.de) ein universell verwendbares Insektenschutzgitter bestellt. Das hat mein Mann vor das Fenster in meinem Honigraum gehängt. Dort stelle ich den Honig her, der zum Nikolaus oder Weihnachten verschenkt wird. Während der Herstellung bin ich immer von anderen Tierchen gestört wurden. Habe ich das Fenster nicht geöffnet, bin ich vor Wärme und stickiger Luft in dem kleinen Raum fast geschmolzen. Mit dem Gitter kann ich nun arbeiten, ohne dass ich von den Produzenten gestört werde.

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Meine Bienen bestimmen den Tag

Jetzt, da ich Rentnerin bin, kann ich mich voll du ganz meiner großen Leidenschaft widmen: der Bienenzucht. Das Interesse wurde bei mir, Maria Weber, in der Schulzeit geweckt. Mein damaliger Biologielehrer war selbst Imker. Nach und nach habe ich mir auch in der Freizeit wissen angelesen und bin mit meinen Eltern zu unserem damaligen Lehrer gefahren, um bei ihm Honig zu kaufen. Es war immer sehr eindrucksvoll, wenn Herr Schmitz zwischen den Bienenstöcken stand und ganz ruhig die Waben kontrollierte. Dabei trug er keinen Insektenschutz, weder Helm noch langärmlige Jacke. Am liebsten hätte ich mir das Spektakel aus der Nähe angeschaut. Ich habe mich damals geärgert, dass ich mir nicht das alte Mückennetz von daheim als Umhang mitgebracht habe.

Mein Kinderzimmer wandelte sich so nach und nach zu einem Bienen-Forschungsstation. Ich hatte Poster an den Wänden, Bücher und Zeitungsartikel gesammelt und mir Kuscheltiere und Honig zum Geburtstage gewünscht.

Und als ich dann endlich alt genug war, habe ich neben der Ausbildung auch einen Kurs für Hobbyimker besucht. Als dieser absolviert war, habe ich mir ein eigenes Bienenvolk zugelegt. Ich bin wirklich froh, dass mein damaliger Freund und jetziger Mann so verständnisvoll ist und gerne Honig isst.

Wir hatten kaum einen Urlaub und Zeit für einander im Sommer, denn da hatte ich nach der Arbeit mit der Bewirtschaftung meiner Völker und Bienenstationen zu tun. Dann folgte die Honigherstellung und danach kam unser Urlaub.

Im Rentenalter habe ich jetzt zusätzlich Zeit die AG in der Schule zu betreuen. In dieser Tätigkeit gehe ich voll auf und ich freue mich sehr, Kindern etwas über die Natur beizubringen.

Die Begeisterung fr die Imkerei

Schon seit meiner Kindheit habe ich mich für alles interessiert, was gelb-schwarz ist. Wenn ihr jetzt denkt, dass ich, also Maria Weber, ein großer Borussia Dortmund-Fan bin, dann liegt ihr eigentlich gar nicht so verkehrt.

Mein Opa hat mich seit meinem fünften Lebensjahr immer mit in das Stadion von BVB genommen. Anfangs fand ich es blöd, wie 22 erwachsene Männer einem Ball hinterher jagen konnten und das es dann auch noch welche gab, die Wochenende für Wochenende als Zuschauer auf den Tribünen saßen und anfeuerten. Aber irgendwann hat mich das BVB-Fieber gepackt und ich bin freiwillig sehr gerne mitgekommen.

Ich glaube es war in der fünften Klasse, als mein Interesse anderen schwarz-gelben Wesen galt und bis heute noch gilt. Damals hatten wir im Biologieunterricht das Thema Honiggewinnung, Bienenkunde und Imkerei. Aber wir hatten das nur deshalb so ausführlich, weil unser Biolehrer selbst Imker war. Er erzählt so packend und spannend von den Bienenvölkern und deren Sozialverhalten, dass wir nicht locker ließen, bis er uns seinen Imkerhut mitgebracht hat. Wir haben uns damals vor Ehrfurcht nicht getraut den Hut aufzusetzen, der dem Imker als Bienen- und Insektenschutz dient. Und wie gut hat der selbst produzierte Honig geschmeckt, den wir verkosten durften.

Wir waren immer neugieriger, nur leider waren die zur Verfügung stehenden Stunden irgendwann aufgebracht. Aus diesem Interesse entstand die Imkerei-AG an der Schule, die sogar heute noch besteht. Damals hatte sie unser alter Biologielehrer mit uns gegründet und heute leite ich die AG und versuche die Kinder genauso zu begeistern, wie es unser Lehrer damals getan hat.


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